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Gutenbergs Erben

Großstadtgeflüster


WE ARE AUSTRALIAN!

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09.04.2001 Großstadtgeflüster
WE ARE AUSTRALIAN!

Und plötzlich steht man vor der Wahl: Jetzt oder Nie. Und warum eigentlich nicht für ein Jahr nach Australien gehen?

Nun denkt man ja in Zeiten von Globalisierung und "We are one Tribe", da sollte es kein Problem sein mal eben ein Studentenvisum zu bekommen. Denkste. Man sollte von seinen Reiseplänen möglichst schon mehr als 2 Monate vor Antritt wissen, um überhaupt von der Australischen Botschaft erhört zu werden. Sechs Wochen sind keinesfalls genug, um einen Stempel in den Pass zu bekommen. Aber man muss die Australier auch verstehen. Einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und so weiter - da kann man nicht einfach jeden reinlassen und wenn der dann gar noch einen Schnupfen hat ... Nicht auszudenken!

Wer schonmal einen Visumsantrag ausfüllen durfte weiss ja sicher auch mit welcher Genauigkeit da Informationen über den Antragsteller eingeholt werden. Fast wie bei einem Psychotest in der Bravo - Bin ich ein Terrorist?

  • "Haben Sie jemals an terroristischen Aktionen gegen das Land teilgenommen?"
  • "Sind sie Mitglied einer geheimen Untergrundorganisation?"
  • "Neigen Sie zur Gewalt?"
  • "Haben Sie schon einmal beim Ausfüllen von Fragebögen gelogen?"
Was soll man da Antworten? Na klar?!?

Wenn man diese Hürde allerdings erstmal erfolgreich genommen hat gibt es nicht mehr viel, das man von Australischer Bürokratie zu spüren bekommt. Ausser vieleicht, wenn man plant sich einer geheimen Untergrundorganisation zur Unterstützung von John Howard's Regierungsbeschlüssen anzuschliessen.

Nun kann man beginnen die Australische Kultur aus nächster Nähe zu ergründen. Australien ist aber nicht gleich Australien. Vor allem wenn man sich den Inselstaat Tasmanien ausgesucht hat (eine gute Wahl für den Anfang - angenehmens Klima für und Europäer). Fragt man einen echten Aussie, was in Tassie so los ist wird er sagen: Bäume (und vielleicht ein paar Hügel). Und das trifft es ziemlich gut. 72% Nationalpark! Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: 100% der Bevölkerung hausen auf etwa 28% der Fläche (Viele in der weltbekannten Metropole Launceston). Die meiste Zeit ist ein echter Tassie damit beschäftigt in Shorts durch die Nationalparks zu rennen (er nennt diesen eigenartigen Brauch "Bushwalking"). Auch im Arbeitsalltag werden die Shorts nur selten gegen lange Hosen getauscht (da muss das Quecksilber schon weit unter den Gefrierpunkt fallen).

Eindeutig sind Tassies eine besondere und intersannte Sorte Mensch. Man sagt ja, dass alle Tasmanier zu einer grossen glücklichen Familie gehören (im wahrsten Sinne des Wortes - Viele Tasmanier sind tatsächlich mit ihren Eltern verwandt). Verbrechen werden sowieso nur an Touristen verübt. Ein eindeutiger Hinweis aus die grundsätzliche Gutmütigkeit und Aufgeschlossenheit des Tasmaniers. Lasst uns hoffen, dass diese Eigenschaften nicht zur Ausrottung (ja, es werden ständig weniger) dieser Gattung Mensch führt und das sie nicht das gleiche schreckliche Schgicksal wie die Tasmanischen Aborigines oder die Tasmanischen Tiger ereilt.

In diesem Sinne: Retten den Tasmanier!

b punkt

von: B. Heide

Entschuldigung, was machen Sie eigentlich Silvester '99?
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